Was wäre Weihnachten ohne Musik? Lieblingslieder zur Weihnachtszeit (2)

– Ein Text von Elke Kamper –

Zeichnung von Ille Orth

Im ersten Teil unserer weihnachtlichen Lieblingslieder haben mir bereits viele Kolleginnen und Kollegen verraten, welches Weihnachtslied ihr persönlicher Favorit ist – während ich mich zeitgleich als Weihnachtsliedhasserin outete. (Hierbei spielte der übermäßige Konsum einer Heintje-Weihnachtsplatte in den 1970er-Jahre eine nicht unerhebliche Rolle).

In der Zwischenzeit habe ich mich durch die Weihnachtslieblingslieder der Kolleginnen und Kollegen gehört und bin begeistert von der Mischung aus traditionellen und aktuellen Weihnachtsliedern.

Deshalb folgen hier nun weitere weihnachtliche Lieblingslieder der Kinderliedermacher und, wie versprochen, zu Beginn mein eigenes Weihnachtslieblingslied:

Elke Kamper:

„Gloria in excelsis Deo“ stammt aus Frankreich aus dem 18. Jahrhundert und als ich es als Kind im Kinderchor bei der Christmette singen durfte, verstand ich den Text überhaupt nicht. Nur die erste Zeile, die verstand ich: „Engel auf den Feldern singen“. Und ich mag dieses Lied (trotz Heintje-Weihnachtslieder-Trauma) und habe dabei ein schönes Bild vor Augen von einem ganz goldenen Weizenfeld, auf dem ganz weiße Engel fünf Zentimeter über der Ernte schweben und Weihnachtslieder singen mitten im Sommer …

Mathias Lück:

Mein liebstes Weihnachtslied ist eher ein traditionelles: „Fröhliche Weihnacht“. Es gefällt mir deshalb so gut, weil es die freudige Stimmung in der Weihnachtszeit schön wiedergibt und das schon seit ungefähr 150 Jahren. Ich mag den Gedanken, dass Musik uns überdauert und dadurch Menschen aus unterschiedlichen Generationen zusammenkommen. Die Melodie ist absolut eingängig und lädt zum Mitsingen ein.

 Zeichnung von Ille Orth

Zeichnung von Ille Orth

Geraldino:

Mein Weihnachtslieblingslied ist das Lied „Rote Kerzen“ von Suli Puschban geworden.

Beate Lambert:

Ich schlage hiermit „Oh du schöne Weihnachtszeit“ von Fredrik Vahle vor. Am
liebsten mag ich die Zeile „Opa zupft an Omas Zeh, draußen rieselt leis‘ der
Schnee“, aber auch ansonsten handelt es einfach herrlich ehrlich vom Alltag
so wie Kinder ihn erleben – Streit von Mama und Papa mit einbegriffen.

Birte Reuver:

„Was soll das bedeuten“ ist eines meiner liebsten Weihnachtslieder. Für mich kommt bei dem Lied die nächtliche Stimmung auf dem Feld sehr schön rüber, außerdem mag ich die Melodie, und dass ich dieses Liedchen mit nur zwei Akkorden auf meiner Ukulele begleiten kann.

Cattu – Carsten van den Berg:
Mein absolutes Lieblingskinderweihnachtslied ist das Lied „Adventskalender“ von Robert Metcalf. Es beschreibt einfach wunderbar die Vorfreude und Aufregung der Vorweihnachtszeit, die mit dem Adventskalender auch ein von Kindern sehr geliebtes Ritual hat. Der Refrain des Songs und der Dixieland-Gestus sind absolut genial.

Anders Orth:

Mein Lieblingsweihnachtslied ist „Bei den Schafen in der Nacht“ aus der
Slowakei, weil es nicht so depressiv weihnachtlich, sondern sehr fröhlich
und dem Fest dadurch viel angemessener ist.

Zeichnung von Ille Orth

Zeichnung von Ille Orth

Frajo Köhle von Ratz Fatz:

Mein absolutes Lieblingsweihnachtslied heißt „Es wird scho glei dumpa“, ein traditionelles Weihnachtslied aus Tirol und Salzburg. Ich mag es so gerne, weil es eine sehr einfache, schöne Melodie hat und für mich sehr heimelig klingt. Und es ist eigentlich auch ein Wiegenlied.

Jochen Vahle:

Das schönste Weihnachtslied der Welt ist „Oh Du Fröhliche“. Nichts ist feierlicher, nichts ist ergreifender, als dieses Lied. Wenn im Weihnachtsgottesdienst am Ende alle Lichter in der Kirche ausgehen und nur der Weihnachtsbaum strahlt und alle in der Kircher aus voller Brust dieses Lied schmettern – seufz – dann ist Weihnachten.

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